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Der Wächsebrauch..
Dieser Brauch war anfangs eine reine Privatsache des Wachsziehers
Alois Albrecht, der mit über
großen Köpfen, den sogenannten „Wächseköpfen“,
in den Giebelfenstern seines Hauses erschien und herauswinkte und den Kindern, die in großen
Massen aus dem gegenüberliegenden Schulhaus
herbeigelockt wurden, Wurst, Wecken, Äpfel oder
Süßigkeiten zuwarf. (Zum ersten Mal vermutlich
1882).
Die Schuljugend veranlasste ihn dann mit
immer lauterem Rufen von Narrensprüchen zu
weiteren Gaben. Dieser Brauch wurde auch nach
seinem Tod weitergepflegt und so beteiligten sich
um die Jahrhundertwende „opferbereite Herren in
drolliger Maskerade“ (Zeitungsbericht von 1895)
und später Mitglieder des Narrenvereins mit Musik
bei der Befreiung der Kinder und anschließenden
Beschenkung. Für diesen Brauch musste ab einer
gewissen Kinderzahl gesammelt werden: daraus entstand später das Sammlervölkle.